G20 – Eine Zwischenbilanz der Kriminalisierung von Protesten nicht nur beim Prozess gegen Fabio V.

Im Amtsgericht in Hamburg Altona werden seit Mitte Oktober 2017 die Vorwürfe gegen den 19-jährigen Italiener Fabio V. verhandelt.

Er war am Morgen des 7. Juli im Rahmen der G20-Proteste in der Hamburger Straße Rondenbarg festgenommen worden. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie beobachtet den Prozess kritisch. Aus ihrer Sicht stellt dieser Prozess auf mehreren Ebenen einen Kristallisationspunkt im Ringen um die politische und juristische Aufarbeitung der Gipfelproteste dar. Zum einen handelt es sich um den ersten Rondenbarg-Prozess und somit um einen Gradmesser für die Aufarbeitung der Situation, in der es zu einem der umstrittensten Polizeieinsätze während des G-20-Gipfels kam. Dort wurden mit Abstand die meisten Personen vorläufig festgenommen, zugleich mussten 14 verletzte Demonstrant*innen ins Krankenhaus gebracht werden, zum Teil mit offenen Knochenbrüchen … siehe hier ihre Zwischenbilanz. http://www.grundrechtekomitee.de/node/903

 

Es passierte im Morgengrauen des 7. Juli 2017

Creative Commons Lizenzvertrag