… und es passierte im Morgengrauen des 7. Juli 2017

„Drei Bengalos reichten für die Polizei-Attacke“, schrieb die Süddeutsche Zeitung schon am 04.08.2017.

Es geht um die größte Festnahme-Aktion während der gesamten G-20-Tage Anfang Juli in Hamburg:

73 Demonstranten werden im Morgengrauen des ersten Gipfel-Tages in der Straße Rondenbarg „zu Boden gebracht“, so notiert es die Polizei in ihrem Bericht. Viele werden in der Straße im Stadtteil Altona mit dem Gesicht auf den Asphalt gedrückt. Bei den Auseinandersetzungen werden 14 Demonstranten verletzt zum Teil mit schweren Knochenbrüchen.

Gleichzeitig ist dies auch der größte einzelne Gewalt-Vorwurf an die Demonstranten: Sie hätten dort die Polizei bei Tagesanbruch geradezu überfallen. Die Beamten hätten sich gegen einen „massiven Bewurf“ mit Flaschen und Steinen zur Wehr setzen müssen.

Der SZ -Bericht beruft sich auf eine von der Polizei gemachte Videoaufnahme und erzählt diese nach. Am Ende kommt der Autor zu der Schlussfolgerung: „Was man in dem Video nicht sieht: ein einziger Steinwurf. Oder eine einzige Flasche. Unmittelbar angegriffen wurde – zumindest vor dem Sturm der Polizei – kein Beamter. Man würde es sehen.“

Aktuell berichtete das NDR Magazin Panorama 3 zu diesen Vorfällen. Hier der interessante Bericht:

 

 

Der G20 in Hamburg, eine etwas längere Aufarbeitung

Gib Gummi

15 000 Polizisten, Pferde, Hunde, Absperrgitter – Bürgerkriegsübung in Hamburg

 

 

 

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