VW-Krise: Die kriminelle Vereinigung muss strafrechtlich verfolgt werden!

Juni 8, 2017 news

2002 beschloss der VW-Vorstand seine internationale Diesel-Offensive mit der verlogenen Losung vom ‚Green Diesel‘ – obwohl nicht einmal die US-Abgaswerte eingehalten werden konnten. Seit 2007 war klar, dass es den umweltschonenden Diesel nicht geben würde. Ab dann liefen die umfassenden Manipulationen zur Steigerung der Maximalprofite. Seit 2012 wurde erwiesenermaßen auf allen Ebenen bei VW darüber diskutiert. Und nur der Vorstandsvorsitzende Winterkorn will erst im September 2015 etwas davon mitbekommen haben?

Es geht um kriminelle Machenschaften – auf Kosten tausender Tote durch Stickoxide und Feinstaub, auf Kosten von Millionen Verbrauchern, die die Autos kauften und in Deutschland auf drastischen Wertminderungen sitzenbleiben sollen und auf Kosten der Arbeiter und Angestellten und der Kommunen. Während noch kein einziger Verantwortlicher zur Rechenschaft gezogen wurde, will VW über 30.000 Stellen streichen, Errungenschaften der Arbeiterschaft angreifen usw.

Beim deutschen Spitzenmonopol VW ist von Neuanfang kein Hauch zu spüren. Was ist mit dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden und früheren IG Metall-Chef Berthold Huber, der umgehend nach Bekanntwerden der Manipulationen eilfertig eine Ehrenerklärung für Winterkorn abgab? Was ist mit den Verantwortlichen im Kraftfahrtbundesamt und Verkehrsminister Dobrindt, die jahrelang ihre schützenden Hände über den VW-Konzern hielten?

Und was ist mit der Verantwortung von Angela Merkel, die persönlich bei der EU-Kommission zu Gunsten von VW intervenierte? Die ganze kriminelle Vereinigung um die VW-Krise muss strafrechtlich verfolgt werden.

Zur aktuellen Entwicklung hier ein interessanter ZDF-Bericht „Geheimakte VW – Wie die Regierung den Konzern schützt“: